Test: Heurist „Set up your Database in 5 Minutes“

Die Zeit tickt, fangen wir an, das Versprechen von HEURIST Network zu testen, eine Datenbank in fünf Minuten aufsetzen zu können. Eigentlich wollte ich es schon viel früher mal testen, bin aber nie dazu gekommen, da ich keine Zeit hatte. Da hier aber ein Ergebnis in fünf Minuten versprochen wird, bin ich bereit, diese fünf Minuten zu investieren. Wenn es knapp wird, wahrscheinlich auch zehn Minuten.

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Museumsdatenbank: Warum finde ich nie, was ich suche? (Teil 5)

Abgrenzung und Zusammenhang: Was ist ein Objekt?

Oder was ist die dokumentarische Bezugseinheit?

Wir haben Fälle, in denen „Beigelegtes“ vielleicht auch zum Objekt wird, je nach Perspektive. Ein Forscher interessiert sich für Goethes Mineralien. Der andere vielleicht für Wissenschaftsgeschichte und erforscht Systematiken von Frédéric Soret, einem Freund Goethes, der an dieser Sammlung forschte und die Etiketten fertigte.

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Museumsdatenbank: Warum finde ich nie, was ich suche? (Teil 4)

Wie systematisiere ich Unbekanntes?

Vor einer Erforschung werden Objekte erfasst. Aber wie kann ich Unbekanntes systematisch erfassen? Wir benennen Dinge mithilfe unseres Welt- und Fachwissen, aufgrund von Ähnlichkeiten zu Bekanntem, dem Erwerbungskontext, etc.

Was machen wir aber mit Dingen, über die wir kaum Informationen haben, die aber dennoch in unserer Sammlung sind? Ein Beispiel einer Kollegin ist eine unscheinbare Holzkugel, die man natürlich in der Dokumentation in ihrer Erscheinung so genau beschreibt, wie man dies nunmal für eine unscheinbare Holzkugel umsetzen kann.

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Museumsdatenbank: Warum finde ich nie, was ich suche? (Teil 2)

Welche Funktion hat Dokumentation von Objekte im Museum?

Vereinfacht lässt sich zusammenfassen: als Quellen für Forschende dienten im Museumsbereich noch vor der Digitalisierung der Dokumentation zum Beispiel folgende (sich ergänzende) Systeme: Eine Eingangsliste, ein Inventarbuch und die weiterführende wissenschafltiche Erschließung. Warum wurde in den einzelnen Systemen dokumentiert? Weiterlesen

Ich ❤ Schubladen. Also für Dinge

Gedanken zum Klassifikationsbegriff

Meine Ausgangssituation war folgende: Ein Kollege hat eine Klassifikation erstellt und für seine Informationsobjekte verwendet. Sein Ziel war es, Ordnung zu schaffen, später dann quantitative Auswertungen zu erstellen.

Irgendwann entdeckten wir ein passendes Visualisierungstool für seine Daten. Toolinput sollten die Informationsobjekte und Tags zu diesen sein.

Erste Idee: kein Problem.

Heute: Uff. Klassischer Fehler von „nur mal schnell eben„.

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